Backup-Strategien für WordPress-Websites
Backups sind kein optionales Extra, sondern eine grundlegende Sicherheitsmaßnahme für jede WordPress-Website.
Ob Serverausfall, Update-Fehler oder Hackerangriff – nur mit einer durchdachten Backup-Strategie lassen sich Datenverluste zuverlässig vermeiden.
Warum Backups unverzichtbar sind
Auch eine gut abgesicherte Website ist nicht vor Problemen gefeit. Typische Ursachen für Datenverluste sind:
-
fehlerhafte Updates von WordPress, Themes oder Plugins
-
Serverprobleme oder Hosting-Ausfälle
-
Bedienfehler
-
Sicherheitsvorfälle oder Malware
Ein aktuelles Backup ermöglicht es, die Website schnell und vollständig wiederherzustellen.
Was gehört zu einem vollständigen WordPress-Backup?
Ein funktionierendes Backup besteht immer aus zwei Teilen:
-
Dateien
(WordPress-Core, Themes, Plugins, Uploads) -
Datenbank
(Inhalte, Einstellungen, Benutzer, Kommentare)
Beide Bestandteile sind gleich wichtig – fehlt einer davon, ist das Backup unvollständig.
Wie oft sollte gesichert werden?
Die Backup-Häufigkeit hängt von der Website ab:
-
statische Websites:
wöchentlich oder vor Änderungen -
aktive Websites / Blogs:
täglich -
Onlineshops oder stark frequentierte Seiten:
mehrmals täglich
Grundregel:
👉 Je häufiger sich Inhalte ändern, desto häufiger sichern.
Wo sollten Backups gespeichert werden?
Backups sollten niemals nur auf dem gleichen Server liegen wie die Website selbst.
Bewährte Varianten:
-
externer Speicher (Cloud, FTP, SFTP)
-
separater Server
-
lokale Sicherung zusätzlich
Idealerweise existieren mehrere Backup-Stände an unterschiedlichen Orten.
Backups gehören zur Sicherheitsstrategie
Backups ersetzen keine Sicherheitsmaßnahmen, sind aber der letzte Rettungsanker, wenn etwas schiefgeht.
Sie ergänzen:
-
regelmäßige Updates
-
saubere Benutzerverwaltung
-
sichere Passwörter
-
technische Absicherung der Website
👉 Die grundlegenden Maßnahmen sind im Beitrag
„WordPress Sicherheit – Grundlagen & Best Practices“ beschrieben.
Automatisierte Backups vs. manuelle Sicherungen
-
Automatisierte Backups
sind komfortabel und zuverlässig, sollten regelmäßig geprüft werden -
manuelle Backups
sind sinnvoll vor größeren Änderungen oder Updates
Eine Kombination aus beidem hat sich in der Praxis bewährt.
Wiederherstellung testen – oft vergessen
-
Ein Backup ist nur dann wertvoll, wenn es sich auch problemlos wiederherstellen lässt.
Daher empfiehlt es sich, die Wiederherstellung gelegentlich zu testen – z. B. auf einer Staging-Umgebung.
Fazit
Backups sind ein zentraler Bestandteil jeder WordPress-Website.
Mit einer klaren Strategie, regelmäßigen Sicherungen und externen Speicherorten lässt sich das Risiko von Datenverlusten deutlich reduzieren.
Wer vorbereitet ist, bleibt auch im Ernstfall handlungsfähig.
